Ausschreibung des Alen Müller-Hellwig-Förderpreises 2016

I. Präambel

Aus jahrzehntelanger Verbundenheit mit dem deutschen Kunsthandwerk stiftete der „Deutsche Verband Frau und Kultur e.V., Gruppe Lübeck“ anlässlich seines 75-jährigen Bestehens 1989 einen Förderpreis für Kunsthandwerkerinnen aus den norddeutschen Bundesländern (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern).

II. Auslobungsbedingungen

1. Der Förderpreis beträgt 5.000,- €. Er kann in zwei Förderpreise geteilt werden. Er wird nur so lange vergeben, wie der Verband den Weihnachtsmarkt im Heiligen-Geist-Hospital zu Lübeck ausrichtet.

2. Er wird dreijährig vergeben, die nächste Verleihung erfolgt am 9. Oktober 2016 im festlichen Rahmen der Jahresschau des „Berufsverband Angewandte Kunst S-H e.V.“ im St. Annen-Museum zu Lübeck. Er kann nur einmal an dieselbe Kunsthandwerkerin verliehen werden.

3. Eine abgeschlossene Lehre als Kunsthandwerkerin oder eine entsprechende Ausbildung an einer Hoch-, bzw. Fachschule ist Bedingung.

4. Vorgeschlagen werden können Kunsthandwerkerinnen, die im Jahr der Verleihung das 40. Lebensjahr noch nic5. Die Vorschläge müssen bis zum 1. Mai 2016 dem Vorstand „Deutscher Verband Frau und Kultur e.V., Gruppe Lübeck“, Fasanenring 7, 23627 Groß Grönau, vorliegen.

5. Von den Arbeiten der Kandidatinnen sind 7 bis 10 beschriftete Fotos auf CD-Rom oder als Papierabzug einzureichen und als Entscheidungshilfe für die Jury nach Aufforderung 4 – 5 exemplarische Arbeiten. Die Arbeiten müssen namentlich und mit der Ziffer wie im Bewerbungsbogen gekennzeichnet sein. Eine Kurzbiografie und der künstlerische Werdegang sind in Stichworten beizufügen.

6. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, gebildet aus:
a) einer Kunsthistorikerin / einem Kunsthistoriker
b) der 1. Vorsitzenden des Berufsverbandes Kunsthandwerk Schleswig-Holstein e.V., sowie zwei seiner Mitglieder, die die Gewerke Schmuck (Edelmetall) und Textiles vertreten
c) der 1. und 2. Vorsitzenden, einer Weihnachtsmarktleiterin, sowie der Ehrenvorsitzenden (ersatzweise ein weiteres Vorstandsmitglied) des „Deutscher Verband Frau und Kultur e.V., Gruppe Lübeck“
d) Wechselnd kann die Jury noch 1 – 2 Gutachter hinzuwählen

7. Vorschlagsberechtigte Personen und Institutionen:
a) Fachlehrer/innen und Kunsthistoriker/innen der Universitäten oder Fachhochschulen für Gestaltung
b) Berufsverbände Kunsthandwerk Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern

8. Eigen-Bewerbungen:
Kunsthandwerkerinnen, welche die unter Punkt 3 und 4 geforderten Voraussetzungen erfüllen, können sich auch selbst bewerben, vorzugsweise mit Referenzen aus dem unter Punkt 8 genannten Personenkreis. Die unter Punkt 5 genannte Frist ist zu beachten.

9. Es wird angestrebt, die Preisverleihung im Rahmen einer Ausstellung vorzunehmen, an welcher sich die Preisträgerin kurz zu ihren ausgezeichneten Werken äußern sollte.